Rama Dama 2026
Bei frühlingshaftem Kaiserwetter – also genau dem Wetter, bei dem man eigentlich lieber ein Eis essen würde – trafen sich 27 unerschrockene Mitglieder des Vereins FuF zur Mission „Ramadama: Erding bleibt sauber“. Mit dabei: 17 hochmotivierte Erwachsene und 10 Kinder, die mindestens genauso viel Energie hatten wie ein mittelgroßer Windpark.
Startpunkt war der Bahnhof Altenerding. Noch geschniegelt und geschniegelt (das änderte sich schnell), zog die Truppe los Richtung Hochzeitswäldchen. Der Name versprach Romantik – gefunden wurde stattdessen… nun ja, sagen wir: eine bunte Auswahl an Dingen, die definitiv keine Hochzeitsgeschenke waren.
Ausgerüstet mit Mülltüten, Handschuhen und einer ordentlichen Portion guter Laune ging es ans Werk. Besonders die Kinder entwickelten schnell einen sportlichen Ehrgeiz: Wer findet den kuriosesten Müll? (Ein Wettbewerb, bei dem leider niemand wirklich gewinnen sollte.)
Unterwegs zeigte sich auch die Stadt von ihrer besten Seite und sammelte die fleißig gefüllten Mülltüten ein – quasi ein logistischer Boxenstopp für die Mülljäger.
Ein absolutes Highlight: die wohlverdiente Pause an der Therme. Dort gab es Brezn und Donuts – die perfekte Kombination aus bayerischer Tradition und internationaler Zuckerkunst. Die Kinder waren begeistert, die Erwachsenen auch (wenn auch etwas kontrollierter… zumindest anfangs).
Gestärkt ging es weiter, denn der Müll schläft bekanntlich nie. Doch irgendwann war auch die tapferste Sammelrunde geschafft, und der große Abschluss wartete am Bauhof.
Dort gab es – wie es sich für echte Ramadama-Profis gehört – den obligatorischen Eintopf. Warm, deftig und genau das Richtige nach einem Tag voller frischer Luft, Bewegung und erfolgreicher Müllbekämpfung.
Fazit: Erding ist jetzt ein Stück sauberer, die Teilnehmer ein Stück müder und alle zusammen um einige lustige Geschichten reicher. Und wer weiß – vielleicht freut sich der Müll ja schon heimlich auf das nächste Jahr… um dann wieder keine Chance zu haben.